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Reiseführer Ungarn – Vom Balaton nach Budapest



Ungarn gilt nach wie vor als beliebtes Reiseziel im Herzen Europas. Weite Landschaften und Habsburger Glanz, Bilder und Melodien aus „Die Csárdásfürstin“ und „Der Zigeunerbaron“, Prachtbauten der Donaumonarchie, Paprika, der Plattensee und der Zauber der Puszta – das ist es wohl, woran viele bei Ungarn zuerst denken und was für viele auch den Reiz dieses Urlaubslandes ausmacht.

Nur wenige Reiseziele in Europa regen die Fantasie so stark an wie Ungarn – erleben und sich selbst ein Bild machen, das geht allerdings am besten direkt vor Ort! Die herzliche Gastfreundschaft, die kulinarischen Köstlichkeiten und Leckerbissen der ungarischen Küche und die feurigen Weine aus Tokaj, Eger/Erlau und vom Badacsonyberg nahe dem Balaton tun ein übriges, um den Aufenthalt in Ungarn so angenehm wie möglich zu machen.

In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts nahm der Fremdenverkehr in Ungarn eine stürmische Entwicklung und erreichte zum ende des Jahrzehnts mit über 15 Millionen ausländischen Urlaubern und Reisenden einen ersten Höhepunkt. Für Deutsche aus Ost und West und auch Reisende aus Ungarn - Urlaub am Balaton Österreich war das Land als Urlaubsziel sehr beliebt und sie wussten den Reiz des traditionsreichen und – in dem Fall für westdeutsche Urlauber – preiswerten Donaustaates sehr zu schätzen. Auch heute noch ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig des Landes.

Der Balaton – das ungarische Meer

Das Ferienzentrum des Landes, seine „Badewanne“ oder auch das „ungarische Meer“, ist der Plattensee oder Balaton, wie er in Ungarn genannt wird. Er empfängt den Urlauber mit einem milden Klima, wunderschönen Stränden und süffigen Weinen.

Der Plattensee ist der größte See Mitteleuropas, hat eine Länge von rund 77 Kilometern und ist zwischen vier und zehn Kilometern breit. Da seine Durchschnittstiefe nur drei bis vier Meter beträgt, erwärmt er sich im Sommer sehr schnell und erreicht im Hochsommer eine Wassertemperatur von 24 bis 28 Grad Celsius.

Schwimmer bevorzugen das nördliche Ufer des Balaton, das das Südufer sehr flach abfällt – so kann man beispielsweise bei dem vielbesuchten Badeort Siófok rund 1,5 Kilometer in den See hinausgehen, ehe man den Grund unter den Füßen verliert. Der Hauptort am See ist Keszthely am Westende.

Das Nordufer des Sees bietet für Wanderfreunde und Radfahrer eine besonders reizvolle Region – das Káli-Becken mit urigen Dörfern wie Köveskál zwischen Wiesen, Weinbergen und Wäldern. Hier lohnt es sich, öfter Rast zu machen und einzukehren.

Budapest – eine der am schönsten gelegenen Städte der Welt

Der zweite große Besuchermagnet in Ungarn ist die Hauptstadt Budapest. Die Stadt zu beiden Seiten der Donau ist ein Geschwisterpaar voller Gegensätze. Das silberne Band der Donau, das von neun Brücken Budapest - das Parlament an der Donauüberspannt wird, schlängelt sich mitten durch die ungarische Metropole und trennt die beiden Stadtteile voneinander – das hügelige Buda im Westen und das flache Pest im Osten. Der berühmteste Übergang ist die Kettenbrücke, die auf jeder Seite von einem steinernen Löwen bewacht wird.

Auf der Budaer Seite befindet sich der Burgberg mit der Matthiaskirche und dem bekannten Aussichtspunkt – der mittelalterlichen Fischerbastei. Das monumentale Parlamentsgebäude mit seiner prachtvollen neogotischen Fassade direkt am Donauufer und sie Margareteninsel mit ihren Parks, Sport- und Heilbädern sind auf der Pester Seite zu finden.

Mit insgesamt 123 Thermalquellen ist Budapest die größte Heilbäderstadt der Welt. Aber ebenso reizvoll wie die bekannten und großen Sehenswürdigkeiten ist die Atmosphäre der ungarischen Hauptstadt mit ihren eleganten Cáfes und Restaurants, Oper, Folkloreensembles und Zigeunermusik. Zum Shoppen ist man auf der Prachtstraße Andrássy út genau richtig.

Ungarn – ein Land voller Naturschönheiten

Wer Ungarn besucht, sollte es sich nicht nehmen lassen, auch einen Abstecher in die Puszta zu machen. Die große Tiefebene im Osten des Landes ist zwar zu einem großen Teil inzwischen Ackerland mit endlosen Mais-, Reis- und Sonnenblumenfeldern geworden, aber rund um Hortobágy kann man auch heute noch das Ungarn - In der Pusztaursprüngliche Leben in der Puszta kennenlernen – Rinder- und Pferdeherden, die über die Steppe ziehen, die typischen weiß getünchten Gehöfte und die Hirten, die Csikós. Hier könnte man meinen, die Zeit wäre stehengeblieben.

Aber auch noch viel früher wussten bereits die alten Römer einige Vorzüge Ungarns zu schätzen und kurierten im Land der Magyaren ihre Zipperlein aus. Ungarn verfügt über 1.000 Thermalquellen und davon etwa 350 mit Heilwirkung, wovon Kurgäste und Wellnessreisende auch heute noch begeistert sind. Der bekannteste Kurort am Balaton ist Héviz mit einem eigenen Thermalsee – der größte natürliche Thermalsee weltweit.

Originelle Mitbringsel aus dem Ungarn-Urlaub für die Daheimgebliebenen sind neben traditioneller Keramik, Wein, Paprikapulver oder ungarischer Salami auch der Kräuterlikör „Unicum“. Oder ein guter Pálinka – ein ungarischer Obstbrand, von dem eine alte Volksweisheit in Ungarn sagt: In kleinen Mengen eine Medizin, in größeren Mengen ein Allheilmittel!
Also dann – Egészségedre!

 



Reiseführer Budapest MM-City

Bibliografische Angaben:

Reiter, Barbara / Wistuba, Michael

Michael Müller Verlag, 264 Seiten, herausnehmbare Karte (1:17.500) + Gratis-App, 4. Auflage 2014, farbig, 17,90 EUR, 26,90 sFR,

ISBN 978-3-89953-861-8

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